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Informationen zum Skiliftkarussell

Alles Wichtige rund um deinen Skitag im Skiliftkarussell Winterberg:
Erfahre mehr über Beschneiung, Nachhaltigkeit & Naturschutz und Pistenpflege und informiere dich über Bergwacht & Skiwacht sowie die FIS-Regeln für ein sicheres Miteinander auf der Piste.

Beschneiung
Schneesicherheit im Skiliftkarussell

Wenn Frau Holle Unterstützung braucht, sorgen im Skiliftkarussell Winterberg bis zu 360 Schneeerzeuger für gute Wintersportbedingungen. Insgesamt können 29 Abfahrten – 26 Skipisten und drei Rodelhänge – mit einer Gesamtlänge von rund 27 Kilometern technisch beschneit werden. Ausgenommen sind lediglich der Nordhang sowie die Hänge am Herrloh.

Bei der technischen Beschneiung wird Wasser zu Schnee – nach der Schneeschmelze gelangt es zurück in den natürlichen Wasserkreislauf. Einen Teil der benötigten Energie liefert zudem eine Photovoltaikanlage an der Remmeswiese.

 

Bis zu 360 Schneeerzeuger
Bis zu 360 Schneeerzeuger
27 km technisch beschneibare Abfahrten
27 km technisch beschneibare Abfahrten
29 Abfahrten gesamt (Ski & Rodel)
29 Abfahrten gesamt (Ski & Rodel)
6 Speicherteiche mit rund 190.000 m³ Wasservolumen
6 Speicherteiche mit rund 190.000 m³ Wasservolumen

Nachhaltigkeit & Naturschutz

Verantwortung für Natur und Region

Wintersport und Natur gehören in Winterberg unmittelbar zusammen. Deshalb arbeitet das Skiliftkarussell kontinuierlich daran, Ressourcen effizient einzusetzen, Energieverbräuche zu reduzieren und die besondere Landschaft rund um das Skigebiet zu erhalten.

Dabei geht es um viele unterschiedliche Stellschrauben: von erneuerbaren Energien und moderner Lift- und Beschneiungstechnik über einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser bis zum Erhalt der artenreichen Bergwiesen. So sollen Wintersport, Natur und die Entwicklung der Region langfristig miteinander in Einklang gebracht werden.

Das können wir tun...

Erneuerbare Energie

Photovoltaikanlagen erzeugen Strom direkt im Skigebiet. An der Remmeswiese wird die gewonnene Energie unter anderem für die technische Beschneiung eingesetzt. Weitere geeignete Dachflächen werden ebenfalls für Photovoltaik genutzt.

Energie effizient nutzen

Moderne Technik hilft dabei, Energie gezielter einzusetzen. Dazu gehören LED-Technik beim Flutlicht, Energierückgewinnung bei Liftanlagen und die zentimetergenaue Schneehöhenmessung, durch die nur dort Schnee produziert wird, wo er tatsächlich benötigt wird.

Wasser im Kreislauf

Sechs Speicherteiche mit einem Gesamtvolumen von rund 190.000 m³ stellen Wasser für die technische Beschneiung bereit. Mit der Schneeschmelze gelangt das Wasser wieder zurück in den natürlichen Wasserkreislauf.

Artenreiche Bergwiesen erhalten

Wertvoller Lebensraum im Sommer

Was im Winter als Skipiste genutzt wird, ist im Sommer wertvoller Lebensraum. Die Bergwiesen im Skigebiet beherbergen eine besondere Pflanzenvielfalt – laut Skiliftkarussell stehen 56 % der dort vorkommenden Pflanzenarten auf der Roten Liste NRW.

Um diese Vielfalt zu erhalten, werden die Flächen extensiv bewirtschaftet. Der erste Schnitt erfolgt erst spät im Sommer, auf Dünger wird verzichtet. So bleiben Bedingungen erhalten, unter denen auch seltene und gefährdete Pflanzenarten wachsen können. Zusätzliche Vegetationsflächen entstehen durch begrünte Dächer im Skigebiet.


Pistenpflege

Beste Bedingungen für deinen Skitag

Wenn die Lifte schließen, beginnt die Arbeit auf den Pisten: 11 Großwalzen sorgen in der Nacht dafür, dass die Abfahrten am nächsten Morgen wieder optimal präpariert sind. Sieben davon sind Windenwalzen, die auch an besonders steilen Hängen eingesetzt werden können. Gemeinsam schaffen die Fahrzeuge eine Präparierungsleistung von bis zu 250.000 m² pro Stunde.

Eine zentimetergenaue Schneehöhenmessung zeigt dabei, wo ausreichend Schnee liegt und wo nachbeschneit werden muss. So kann Schnee gezielt produziert werden – und der Energieverbrauch für die Beschneiung lässt sich um rund 10 % reduzieren. Bei Neuschnee sind die Pistenwalzen zusätzlich in den frühen Morgenstunden im Einsatz, ebenso vor dem Flutlichtbetrieb.

Bergwacht & Skiwacht
Schnelle Hilfe im Skigebiet

Wenn auf der Piste etwas passiert, sind die Berg- und DSV-Skiwacht im Skiliftkarussell Winterberg zur Stelle. Sie übernehmen die medizinische Erstversorgung und sorgen dafür, dass Verletzte sicher von der Piste gelangen. Zu ihren Aufgaben gehören Pistenrettung, Bergrettung und Loipenrettung sowie die Evakuierung aus Sesselliften und Seilbahnen.
 

Im Notfall: 112

Bei einem Unfall, Sturz oder wenn du einen Unfall beobachtest, kannst du über die 112 Hilfe anfordern.

FIS-Regeln

Gemeinsam sicher unterwegs

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.

Der von hinten kommende Skifahrer und Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet.

Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder von links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer oder Snowboarder für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.

Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Abfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.

Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuss absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen.

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss die Markierung und die Signalisation beachten.

Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet.

Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.